Bauchtanz

Museumsfest am 03. und 04. 09. 2016

Am 03. Und 04. September 2016 veranstaltete „Das Rundfunkmuseum“ in Cham erstmalig jeweils von 13.00 – 17.00 Uhr allgemeine Besuchstage. Nachdem in der örtlichen Tagespresse in den vergangenen Monaten bereits mehrfach von der Aufbauarbeit des neuen Museums berichtet wurde, war das Interesse der Bevölkerung aus der Stadt Cham und Umgebung natürlich sehr groß. Jeder Besucher war zu recht neugierig und wollte das neu Entstandene sehen. Nicht wenige Besucher aus Regensburg, München und Nürnberg und dem jeweiligen Umland waren von dem neuen Museum, seiner Gestaltung und seinen Exponaten begeistert und sagten spontan, dass sich die Fahrt nach Cham wirklich gelohnt hätte. Das Museum zählte über 600 Besucher in diesen zweimal 4 Stunden Öffnungszeit!

Bericht über das Museumsfest am 3. und 4. September 2016

Am 03. und 04. September öffnete „Das Rundfunkmuseum“ in Cham erstmalig seine Pforten für die Öffentlichkeit. Der offizielle Eröffnungstermin des Rundfunkmuseums ist wegen eventueller Erweiterung der Ausstellungsfläche derzeit noch nicht fest. Sowohl bei der einheimischen Bevölkerung als auch überregional in Süddeutschland hatte sich in den Fachkreisen und unter Sammlern der Aufbau eines neuen Rundfunkmuseums in Cham sehr schnell herumgesprochen. Deshalb war das Interesse das neu Entstandene, über das man schon so viel lesen konnte, zu besichtigen sehr groß. Dies spiegelte auch die Besucherzahl wider. Mehr als 600 Besucher kamen an den beiden Tagen und ließen sich die ausgestellten Geräte sowie die Technik erklären.

Museumschef Michael Heller hatte das frühere Gebäude des Fernmeldebaubezirkes 26 des ehemaligen Fernmeldeamtes Regensburg erworben und viel Geld in die Hand genommen und praktisch aus dem Nichts binnen weniger Jahre ein Museum geschaffen, das zweifelsohne seinesgleichen sucht. Der Besucher, der heute das Nostalgie-Café betritt, wird sich schwer vorstellen können, dass er sich in einem ehemaligen Waschraum für Fernmeldehandwerker befindet in dem mehrere Reihen der früher üblichen Waschtröge aus geschliffenem Kunststein mit darüber angebrachten Wasserhähnen sowie eine Anzahl von Duschen standen.

Begonnen hat das Museumsfest mit einer Radiobörse am Samstagvormittag von 8.00 bis 12.00 Uhr. Das reichhaltige Angebot umfasste Radiogeräte, Stereoanlagen, Bau- und Ersatzteile, Messgeräte, Röhren, Literatur und vieles mehr. Diese Radiobörsen dienen gleichzeitig auch dem persönlichen Erfahrungsaustausch der Sammler untereinander. So konnten viele intensive „Fachgespräche“ geführt werden. Ab 12.00 Uhr führte Michael Heller die Ehrengäste, MdB Marianne Schieder vom Wahlbezirk Cham-Schwandorf, Landrat Franz Löffler vom Landkreis Cham und die Chamer Bürgermeisterin Karin Bucher in einer Sonderführung durch das 800 m² große Rundfunkmuseum. Ab 13.00 Uhr gab es zum Auftakt auf der Bühne des Festzeltes mit einem Hintergrundbild eines historischen Radiogerätes eine Tanzeinlage von Maria Heller und Bianca Auzinger im Stil der 1920er Jahre zu zeitgenössischer Musik.

Bauchtanz

In seiner Eröffnungsansprache begrüßte Herr Heller die Ehrengäste und die zahlreichen Besucher. Er bedankte sich bei allen Helfern für ihren Arbeitseinsatz. In den anschließenden Begrüßungsworten waren sich die Ehrengäste einig, das Museum sei eine hervorragende Bereicherung für den Landkreis Cham und darüber hinaus. Hier sei in einer einzigartigen Weise unwahrscheinlich viel Herzblut mit dabei. Bürgermeisterin Karin Bucher sagte, dass diejenigen, die noch nicht in diesem Museum waren, Großartiges erwartet. Sie zollte den Verantwortlichen größten Respekt. Eine Kommune könne so etwas nicht schaffen. Dieses Museum sei einer Weltstadt würdig. Man fühlt sich zurückversetzt in die zwanziger und dreißiger Jahre und kommt einfach ins Schwärmen. Zugleich versprach sie die Unterstützung durch die Kommune für dieses großartige Museumsprojekt. Sie sei froh, dass sich dieses Museum in der Stadt Cham befindet.

Bürgermeisterin

Landrat Franz Löffler schloss sich den begeisterten Worten seiner Vorrednerin an. Es sei etwas Einzigartiges, was man heute bei dem Rundgang durch das Museum erleben durfte. Das Rundfunkmuseum sei ohne Übertreibung ein Juwel, das es in dieser Art wohl kein zweites Mal gäbe und müsse auch für die nächsten Generationen erhalten bleiben. Er gratulierte zu dieser großartigen Eigeninitiative. Das Können und Wissen sei bei den Mitgliedern in großem Umfang vorhanden, sonst wäre eine solche Sammlung von Exponaten gar nicht entstanden. Der Landrat erinnerte auch daran, dass vor vielen Jahren auch in Cham und Furth im Wald Radio- und Elektrogeräte hergestellt wurden. Auch er versicherte das Museum nach Möglichkeit zu unterstützen.

Landrat

„Ich freue mich unbeschreiblich, dass ich heute dabei sein darf“, versicherte MdB Marianne Schieder. “Ich gratuliere allen zu diesem großartigen Projekt“. Es sei ein toller Grundstein gelegt worden. Sie wolle ihr Möglichstes tun, um dieses Projekt zu unterstützen. In den Tageszeitungen „Chamer Zeitung“ und „Bayerwald-Echo“ vom 5. September 2016 wurde in ausführlichen Beiträgen über das Museumsfest berichtet.

Festzelt